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Das System

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Entsprechend dem VDG-Merkblatt S 80 nehmen unsere Notauffanggruben den gesamten Ofeninhalt, inklusive einer Sicherheit von 20%, auf.

Die Bauart ist abhängig von der Ofengröße und der Schmelze. Grundsätzlich gilt: Pro Quadratmeter Wärmeeintragsfläche stehen bei unseren Anlage, auch bei randvoll gefüllten Auffangkammern, mehr als 2 dm² Verdampfungsfläche zur Verfügung.

Ausgetretenes Kühlwasser und/oder Hydraulikflüssigkeit wird noch vor der eigentlichen Auffanggrube, direkt unter dem Ofen (auf der Ofenstraße) aufgenommen und abgeleitet.

Sowohl die Auffanggrube, als auch die Ofenstraße ist mit zusätzlichen Dampfexpansionszonen ausgestattet.

Sämtliche Zonen, die mit Schmelze beaufschlagt werden, bestehen aus modifizierter Schaumkeramik.

Entsprechend der Bauart werden aus Gründen der Statik, sowie zum Schutz der Fundamente und zur Kühlung nach dem „Ofendurchbruch" feuerfeste Fertigelemente in Form von speziell entwickelten Boden- und Wandplatten, eingesetzt.

Jede einzelne Auffangkammer ist an allen Wänden mittels einer ausgesteiften und korrosionsgeschützten Lochblechkonstruktion vor mechanischer Beschädigung geschützt. Der Rahmen dient gleichzeitig der Positionierung der begehbaren und profilierten Blechabdeckungen.

Jeder Teil der Anlage kann nach kleineren Gebrechen mühelos repariert werden.

Abhängig von der Bauart besteht jede Anlage entweder aus hochabriebfesten Fertigteilen und/oder aus Schaumkeramik, die entsprechend den Anforderungen konstruktiv vor mechanischer Beschädigung geschützt wird.

Unabhängig von der Bauart sind alle Anlagen kraftschlüssig mit dem Fundament verbunden. Dies gilt auch für kleine Anlagen aus Fertigteilen.